“For the world is broad and wide”: intercultural encounters as dramatic negotiations of early modern globalisation in selected plays by William Shakespeare

Autor/innen

Katrin Bauer
Schlagworte: Shakespeare, Globalisierung, Interkulturelle Begegnungen, Frühe Neuzeit, Das Andere

Über dieses Buch

Globalisierung ist kein modernes Phänomen, sondern so alt wie die Menschheit selbst. Die Begegnung mit anderen Kulturen spielt dabei eine zentrale Rolle: Die Art und Weise, wie Individuen und Gesellschaften darauf reagieren, ermöglicht uns nicht nur tiefe Einblicke darin, wie andere Kulturen wahrgenommen werden, sondern auch in das eigene Selbstverständnis.

Die vorliegende Dissertation untersucht genau diese interkulturellen Begegnungen in einer Zeit, die als eine der einflussreichsten Epochen der Globalisierung im modernen Sinn gilt: die Frühe Neuzeit in England. Am Beispiel von sechs ausgewählten Stücken William Shakespeares (Titus Andronicus, A Midsummer Night’s Dream, The Merchant of Venice, Othello, Cymbeline und The Tempest) wird die Entwicklung der Darstellung dieser Begegnungen in drei Phasen nachgezeichnet, die durch die Ausrichtung der zentralen Grenzüberschreitung (transgression, presence und inversion) definiert wird. Diese Entwicklung reflektiert, so die Leitthese der Arbeit, die soziokulturellen Diskurse der Entstehungszeit der Stücke, welche zu verstehen helfen, wie Prozesse der frühneuzeitlichen Globalisierung aufgegriffen, fort- und umgeschrieben sowie mitgestaltet wurden.

Katrin Bauer arbeitete nach ihrem Englisch- und Geschichtsstudium als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Anglistik der LMU München, wo sie 2021 promovierte. Ihre Schwerpunkte sind Shakespeare und das Theater der Frühen Neuzeit. Sie verbrachte 2019/2020 ein Forschungssemester am Shakespeare Institute in Stratford-upon-Avon und ist Mitglied der Deutschen Shakespeare Gesellschaft.

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Veröffentlicht

22. Juli 2022

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